Montag, 17. November 2008

Einkaufswahn und Kirschkernkissen

Meine Lieben

Letzten Donnerstag war ich in der Stadt um verschiedene Sachen zu besorgen. Seither mache ich mir Gedanken über die Weihnachtseinkäufe. Überall blinkts und dudelts, die Regale biegen sich unter der Last von billigem Ramsch und was macht die Kundschaft? Sie kauft, als ob der Spuk schon morgen vorbei sein könnte.

Liebe Selbermacherinnen, wir sind auf dem richtigen Weg. Ein liebevoll hergestelltes Einzelstück zeigt dem Beschenkten unsere Wertschätzung. Schliesslich haben das Häkeln, Stricken und Nähen schon lange den angestaubten Touch abgelegt. Man schenkt so nicht nur einen Gegenstand, sondern auch die Zeit, die man mir der Herstellung verbracht hat.

Ein Artikel in der gestrigen Sonntagszeitung hat mich dann noch bestätigt. Darin heisst es, dass die Beschäftigung mit Handarbeit so entspannend wie Yoga ist. Wobei ich sagen muss, dass das Auftrennen einer falschen Naht oder das Suchen einer Fallmasche den Puls eher in die Höhe treiben.

Natürlich werden wir auch gekaufte Sachen verschenken. Einen Ipod kann ich doch noch nicht häkeln. Zumindest keinen, der den Ansprüchen meiner Kinder genügen würde. Auch Whiskey werden mir nicht selber brennen, obwohl wir mit Birnenschnaps schon gute Erfahrung gemacht haben.

Für alle die sich nicht selbst getrauen: http://www.dawanda.de/ oder besucht wieder mal einen Altersheimbasar oder eine Kunsthandwerkerausstellung.

Göttikindgeschenk: Kuschelkissen mit passendem Lavendelkissen und Nici-Plüschtier.

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